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16.10.2014, 18:00 Uhr
Erhebung des Reformationstags 2017 zum gesetzlichen Feiertag
EAK Baden-Württemberg begrüßt Entscheidung des baden-württembergischen Landtags
Die Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg, Sabine Kurtz MdL, hat den Beschluss des Landtags, den Reformationstag 2017 zum gesetzlichen Feiertag zu erheben, begrüßt. "Dem 500-jährigen Reformationsjubiläum kommt damit der Rang zu, der diesem historischen Ereignis gebührt", so Sabine Kurtz.
Der Reformationstag erinnert an die 95 Thesen über den Ablass, die Martin Luther am 31. Oktober 1517 veröffentlichte. Dieses Ereignis gilt als der Beginn der protestantischen Reformation und wird weltweit als Gedenktag gefeiert. Auf Anregung der Evangelischen Kirche Deutschlands soll das 500. Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017 mit einem bundesweiten Feiertag begangen werden.

"Der Landtag von Baden-Württemberg hat mit seinem Beschluss auch der Tatsache Rechnung getragen, dass die Reformation nicht nur eine religiöse Bedeutung hat. Sie ist eines der großen Ereignisse der Weltgeschichte und bildete einen Wendepunkt hin zur Entwicklung der modernen Gesellschaft", so die EAK-Landesvorsitzende. Die Reformation habe u.a. Staat und Gesellschaft, Bildung und Kultur, Ehe und Familie sowie Wirtschaft und Wissenschaft der folgenden Jahrhunderte geprägt.

Der EAK Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, in einen Dialog mit den Kirchen zu treten, wie dieser Tag angemessen begangen werden kann. "Nicht nur ein gemeinsamer Festakt in Baden-Württemberg wäre wünschenswert. Die Landesregierung sollte ihren Respekt vor dem Reformationsjubiläum durch eigene Aktionen bekunden und die evangelischen Landeskirchen bei den Vorbereitungen entgegenkommend unterstützen", erklärt Sabine Kurtz MdL im Hinblick auf die bisher noch recht reservierte Haltung von Grün-Rot.

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