04.04.2012

EAK Mannheim: Betreuungsgeld wie beschlossen 2013 einführen!

Der Evangelische Arbeitskreis der CDU im Kreisverband Mannheim (EAK) fordert die uneingeschränkte Einführung des beschlossenen Betreuungsgeldes im Jahr 2013


Matthias F. Geisler, Vorsitzender des EAK-Kreisverbands Mannheim
Die neuerliche Diskussion um das Betreuungsgeld ist aus Sicht des EAK Mannheim bedauerlich und nicht erklärbar. „Das Betreuungsgeld wurde seit Jahren in sämtlichen Gremien der CDU mehrheitlich beschlossen und ist im Koalitionsvertrag auf Bundesebene verankert worden. Die innerparteilichen Gegner des Betreuungsgeldes haben diese Entscheidungsprozesse zu respektieren“ so der EAK-Kreisvorsitzende Matthias Geisler.

Aus Sicht des EAK Mannheim darf es hierbei keine Verschiebung oder Abänderung z.B. durch Gutscheinlösungen geben. Im Kern geht es darum, die von der Union beschlossene Wahlfreiheit der Eltern über die Erziehung ihrer Kleinkinder im Alter von 0 - 3 Jahren zu gewährleisten. „Der EAK ist der Ansicht, dass Kleinkinder in dieser entscheidenden Lebensphase am besten zu Hause im Rahmen der Familie von Eltern und Großeltern betreut und erzogen werden sollten“ so Geisler. Dort wo dies aus beruflichen oder familiären Gründen schwierig sei, könne das Betreuungsgeld eine willkommene Hilfe darstellen.

Das Dreistufenprinzip der Union sieht neben dem Ausbau der Kleinkinderbetreuungsplätze und dem Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung auch die Einführung des Betreuungsgeldes vor. „Dies ist Ausdruck unserer christlichen Überzeugung, dass die unter dem Schutz des Grundgesetzes stehenden Familien in die Lage versetzt werden müssen, Kinderbetreuung und Kindererziehung ohne Rückgriff auf staatliche Einrichtungen in eigener Verantwortung zu bewerkstelligen“ bekräftigt Geisler. Die CDU ist und bleibt die Familienpartei.

Der EAK Mannheim fordert daher die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag auf, das Betreuungsgeld wie vereinbart im Jahr 2013 einzuführen.

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