V.l.n.r.: Markus Grübel MdB, Katja Möhle-Stöhr, Peter Schuster (beide EAK Esslingen), Erwin Teufel, David Müller (EAK Rems-Murr)
V.l.n.r.: Markus Grübel MdB, Katja Möhle-Stöhr, Peter Schuster (beide EAK Esslingen), Erwin Teufel, David Müller (EAK Rems-Murr)
20.04.2012

Erwin Teufel: Durch Orientierung am „C“ Stammwähler zurückgewinnen


Peter Schuster, Vorsitzender des EAK Kreisverbands Esslingen
Der frühere Ministerpräsident Erwin Teufel sprach bei einer Veranstaltung in Lichtenwald, die der Evangelische Arbeitskreis (EAK) Kreisverband Esslingen zusammen mit dem EAK Kreisverband Rems-Murr, der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Kreisverband Esslingen und Bezirksverband Nordwürttemberg, sowie dem CDU Gemeindeverband Lichtenwald organisiert hatte.

Vor über 120 Gästen streifte Erwin Teufel die verschiedensten Politikfelder.
 
Die Union habe bei der letzten Bundestagswahl mit 33,8% der Stimmen Regierungsverantwortung übernommen, so Erwin Teufel. Dennoch habe die CDU bei der Bundestagswahl 2009 mehr als eine Million Wähler an die FDP verloren. Zudem hätten etwa eine Million Stammwähler der Union ins Lager der Nichtwähler gewechselt. Bereits nach kurzer Zeit habe die FDP das Vertrauen der Wähler, die 2009 von der Union zur FDP wechselten, wieder verloren. Teufel sieht bei der Bundes-CDU bisher keine Strategie, wie die über zwei Millionen Wähler zurückgewonnen werden könnten. Die Wähler, die zur FDP wechselten, seien Mittelständler und Freiberufler. Die Union könne sie durch eine profilierte Wirtschaftspolitik zurückholen, lautet Teufels These. Frühere Stammwähler der CDU, die zu Nichtwählern wurden, hätten bisher keine neue politische Heimat gefunden.

Laut Erwin Teufel sind es Christen, die mit einer werteorientierten Politik wiedergewonnen werden könnten. Die CDU müsse sich in ihren tagespolitischen Entscheidungen wieder mehr am „C“ orientieren.

Laut Erwin Teufel hat Baden-Württemberg aufgrund des gegliederten Schulsystems die geringste Jugendarbeitslosigkeit. Es sei ein Fehler, wenn die grün-rote Landesregierung vermehrt Gesamtschulen einführe, mit denen andere Bundesländer schlechte Bildungsergebnisse erzielten.

Erwin Teufel sprach sich dafür aus, das Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro zu verabschieden. Es sei wichtig für die Familien, bei denen die Frauen zuhause bleiben und sich selbst um die Kinder kümmern möchten.

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